Ihr Auto muss zum TÜV. Ihr Lebenswerk nie.
Alle zwei Jahre fahren Sie Ihr Auto zur Hauptuntersuchung, lassen Bremsen, Licht und Rost prüfen und bekommen eine klare Antwort: Plakette oder nicht. Bei Ihrem Maklerunternehmen fragt keiner. Jahrzehntelang nicht.
Bis ein Käufer am Tisch sitzt.
Dann prüft plötzlich jemand sehr genau. Und zwar nicht mit Ihren Augen, sondern mit seinen.
Drei Sätze, die ich ständig höre
In fast jedem ersten Gespräch fällt mindestens einer davon:
- „Mein Bestand ist sauber.“ Meistens stimmt das sogar – im Kopf des Inhabers. Ein Käufer will es aber schwarz auf weiß sehen: Wie alt sind die Kunden? Welche Sparten tragen den Umsatz (AP und BP)? Liegen die Daten im Verwaltungsprogramm oder in Hängeregistern?
- „Meine Kunden hängen an mir.“ Das klingt nach Stärke. Für einen Käufer kann es ein Risiko bedeuten. Wenn alles an Ihnen hängt, was bleibt dann, wenn Sie gehen? Läuft das Unternehmen auch ohne Sie?
- „Darum kümmere ich mich später.“ Später ist ein dehnbarer Begriff. Gesundheit, Familie oder ein gutes Angebot halten sich selten an Ihre Planung. Neben der Nachfolgeplanung sollten Sie sich auch mit der Vorbereitung auf eventuelle Notfälle und überraschende Situationen beschäftigen.
Keiner dieser Sätze ist falsch. Sie beschreiben nur ein Selbstbild. Und das Selbstbild deckt sich selten mit dem Blick von außen.
Was ein Käufer wirklich wissen will
Am Ende laufen fast alle Fragen eines Kaufinteressenten auf drei Punkte hinaus:
- Der Bestand: Wie sind Kunden, Verträge und Daten aufgestellt? Kann ich das bewerten und übernehmen?
- Das Unternehmen: Läuft der Laden auch ohne den Inhaber? Oder kaufe ich einen Bestand, der mit ihm in Rente geht?
- Die Nachfolge selbst: Stimmen die organisatorischen, wirtschaftlichen und rechtlichen Voraussetzungen? Oder muss erst noch umgebaut werden?
Wer diese drei Fragen für sich positiv beantworten kann, verhandelt anders. Ruhiger. Aus einer Position der Stärke. Und meist zu einem besseren Preis.
Wer sie erst im Gespräch mit dem Käufer hört, kann nur noch reagieren, nicht agieren.
Der Kaufpreis entsteht vorher
Ich sage es seit Jahren und wiederhole es gern: Den Kaufpreis machen Sie nicht am Verhandlungstisch, sondern in den Jahren davor. Ein Bestand lässt sich digitalisieren. Abhängigkeiten vom Inhaber lassen sich abbauen. Eine Rechtsform lässt sich prüfen und, wenn sinnvoll, anpassen. Notfallpläne lassen sich aufstellen.
Das alles geht. Aber nicht in drei Wochen.
Deshalb lohnt sich der Blick in den Spiegel lange bevor das erste Exposé entsteht. Auch dann, wenn Sie noch gar nicht verkaufen wollen. Ein verkaufsfähiges Unternehmen ist fast immer auch eines, das im Alltag besser läuft und im Notfall leichter weiterzuführen ist.
Zwei Minuten statt zwei Jahre Ungewissheit
Genau für diesen ersten Blick haben wir den Nachfolge-Kurzcheck gebaut. Keine Beratung, kein Termin, kein Verkaufsgespräch. Nur Sie und 15 kurze Fragen.
So funktioniert er:
- 15 Fragen zu Bestand, Unternehmen und Nachfolge
- rund zwei Minuten Zeitaufwand
- Sie wählen jeweils die Antwort, die Ihre Lage heute am besten beschreibt
- Am Ende steht Ihr M&A-Readiness-Index (oder „Verkaufsfähigkeits-Index“) auf einer Skala von 0 bis 100
- Das Ergebnis können Sie sich kostenfrei per E-Mail zuschicken lassen
Der Index ersetzt keine Bewertung und kein Exposé. Er zeigt Ihnen aber, wo Sie aktuell stehen und in welchem der drei Bereiche Ihr größter Hebel liegt.
Und dann?
Dann wissen Sie bestimmt mehr als vorher. Vielleicht bestätigt der Check, dass Sie gut aufgestellt sind. Sehr gut, dann haben Sie es jetzt schriftlich. Vielleicht zeigt er Lücken. Auch gut. Dann haben Sie Zeit, sie zu schließen, bevor ein Käufer sie findet.
Schlimmstenfalls kostet Sie das zwei Minuten. Das ist weniger als die Wartezeit beim TÜV.
👉 Zum kostenlosen Nachfolge-Kurzcheck: https://www.petersen-consulting.eu/nachfolge-kurzcheck/

